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1. Fit im Umgang mit Handys |
Worauf ihr achten solltet, wenn ihr einen Handy-Vertrag abschließt
Es gibt verschiedene Telefonnetze (in Deutschland zum Beispiel D1, D2, E-Plus oder O2). Grundsätzlich ist es billiger, nur innerhalb eines Netzes zu telefonieren, als in andere Netze anzurufen. Ihr solltet also das Netz wählen, in dem auch eure Freunde am häufigsten telefonieren.
Bei Abschluss eines Handy-Vertrags solltet ihr nicht der Werbung Glauben schenken, sondern genau prüfen, welcher Anbieter und welches Preismodell am besten zu eurem eigenen Telefonier-Verhalten passt.
Es gibt generell zwei Formen von Verträgen
Prepaidvertrag
Beim Prepaid-Vertrag habt ihr eine mit Geld aufgeladene Karte. Ihr könnt nur so viel telefonieren, bis das Kartenguthaben leer ist. Ist euer Guthaben aufgebraucht, könnt ihr jedoch trotzdem noch von jemand anderem angerufen werden. Die Karte könnt ihr jederzeit nachladen. Nachteil ist, dass das Telefonieren teurer ist, als bei einem Festvertrag.
Festvertrag
Bei einem Festvertrag sind die Preise günstiger, aber ihr habt nur eine monatliche Kontrolle über die Kosten oder müsst den Kontostand über den Mobilfunk-Betreiber oder im Internet abfragen. Einen solchen Vertrag dürft ihr aber erst selbst abschließen, wenn ihr 18 Jahre alt seid. Vorher braucht ihr dafür die Zustimmung eurer Eltern.
Wie ihr Geld sparen könnt
Wenn ihr SMS schreibt, ist das wesentlich billiger, als zu telefonieren. Aber auch bei den Abrechnungen für SMS gibt es je nach Anbieter und Vertrag große Unterschiede, die ihr beachten solltet.
Achtet darauf, nicht im Ausland zu telefonieren. Das kostet nicht nur viel, wenn ihr anruft, sondern ihr müsst auch einen Teil der Kosten übernehmen, wenn ihr angerufen werdet.
Die meisten Mobilfunkgesellschaften bieten Zeiten an, in denen das Telefonieren billiger ist. Ihr solltet also möglichst zu diesen günstigen Tarifen telefonieren.
Teilweise kann man bei Festverträgen auch feste Telefonnummern angeben, die man dann günstiger anrufen kann.
Wenn ihr vermeiden wollt, dass andere auf eure Kosten von eurem Handy aus telefonieren, solltet ihr euer Handy immer mit einer geheimen Nummer, der sogenannten "PIN-Nummer", schützen.
Falls das Handy geklaut wird, müsst ihr das sofort melden und die Handykarte sperren lassen. Dafür haben die Betreiber feste Telefon-Hotlines (Notfall-Nummern) eingerichtet, die ihr immer dabei haben solltet.
Den Akku eurer Handys solltet ihr übrigens erst aufladen, wenn er wirklich leer ist: dann hält er länger.
Worauf ihr beim Herunterladen von Klingeltönen und Logos achten müsst
Logos und Klingeltöne können oft billiger über das Internet auf das Handy heruntergeladen werden, als über teure 0190-Nummern.
Logos und Klingeltöne vom eigenen Handy-Anbieter sparen meist ebenfalls Kosten. Auch diese sollte man nicht über das Handy, sondern über das Internet herunterladen.
Worauf ihr bei R-Gesprächen (das sind Gespräche, bei denen der Angerufene die Kosten des Gesprächs zahlt) achten müsst
Achtung! Keine Gespräche annehmen, bei denen ihr aufgefordert werdet, bestimmte Nummern zu drücken, solange nicht sicher ist, wer der Gesprächspartner ist und welche Kosten das Gespräch verursacht.
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2. Fit im Umgang mit dem Internet |
Wie ihr sicher surfen könnt
Baut euch Filter-Programme ein, die euch vor unliebsamen Botschaften und Seiten schützen, die nicht für Kinder und Jugendliche geeignet sind (zum Beispiel Gewalt oder Sexualität).
Seid vorsichtig, mit wem ihr im Internet in Kontakt tretet oder wer mit euch in Kontakt treten möchte.
Wenn ihr beim Surfen mal auf Seiten stoßt, die euch komisch vorkommen, weil
sie zum Beispiel Gewalt zeigen, dann gebt sofort euren Eltern, Erziehern, Lehrern oder anderen Vertrauenspersonen Bescheid.
Gebt niemals eure Postadresse oder eure E-Mail-Adresse heraus, wenn ihr nicht genau wisst, wer sie haben möchte.
Öffnet eure E-Mails nur dann, wenn ihr Post von diesem Absender erwartet oder ihn kennt. Oft werden Botschaften verschickt, die sogenannten Spams, die nicht kinder- und jugendgerecht sind oder dazu auffordern, Seiten anzuklicken, die auf die teuren 0190- oder 0900-Nummern umleiten.
Viele Clubs und Wettbewerbe sind nur dafür da, eure Adressen zu sammeln und sie dann für viel Geld an Werbefirmen zu verkaufen, die euch dann mit ihrer Werbung beschicken. Prüft also gut, ob ihr eure Adressen mitteilen wollt.
Achtet bei Kinderklub-Mitgliedschaften darauf, ob und was sie kosten und ob die Klubs wirklich euren Interessen entsprechen oder euch nur Produkte verkaufen wollen.
Worauf ihr noch achten solltet
Lest immer genau durch, was auf den Internet-Seiten steht, bevor ihr etwas anklickt, was euch nachher enorm viel Geld kostet.
Beim Herunterladen von Software (Computer-Programmen) solltet ihr darauf achten, dass ihr euch keine Viren einfangt, die euren Computer kaputt machen. Installiert euch deshalb unbedingt ein Anti-Viren-Programm und denkt daran, dass man es regelmäßig aktualisieren muss.
Auf der Suche nach Klingeltönen und Logos werdet ihr oft viel Geld los, denn auch im Internet gibt es Klingeltöne und Logos kaum kostenlos. Wenn euch trotzdem "kostenlose" Logos oder Klingeltöne angeboten werden, solltet ihr sehr vorsichtig sein - oft müsst ihr dafür die teuren 0190- oder 0900-Nummern anwählen.
(Die 0190- oder 0900-Nummern können die Nummer, mit der ihr euch ins Internet einwählt, durch einen sogenannten Dialer ersetzen, der dann sehr viel teurer ist als euer Anbieter. Den Dialer wird man nur schwer wieder los, am besten man unterbricht sofort den Kontakt zum Modem (Internet-Anschluss) oder zum Telefon und beauftragt einen Computerspezialisten damit, den Dialer wieder zu löschen.
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3. Fit im Umgang mit Lebensmitteln |
Wie ihr Kinderlebensmitteln besser widerstehen könnt
Auch wenn Bonbon-Verpackungen viele Vitamine versprechen, solltet ihr nicht vergessen, dass Bonbons dadurch nicht zahnfreundlicher werden und trotzdem Karies verursachen können!
Wichtige Stoffe für die Ernährung wie Vitamine, Mineralstoffe oder Kalzium sind nur in kleinen Mengen in angeblich "gesunden" Süßigkeiten oder Müsli-Riegeln
enthalten - trinkt lieber morgens mal ein Glas Milch oder beißt in einen
Apfel, dann nehmt ihr mehr gesündere Stoffe auf!
Achtet bei den Kinderlebensmitteln mehr auf das Kleingedruckte auf den
Packungen. Dort könnt ihr lesen, aus welchen Stoffen sich die Lebensmittel zusammensetzen - zum Beispiel ob sie Alkohol oder sehr hohe Werte an Farbstoffen oder anderen Zusätzen beinhalten.
Milchschnitten und Schokoriegel sind eher Süßigkeiten als Zwischenmahlzeiten und ersetzen schon gar nicht das Pausenbrot!
Wenn ihr gerne alles esst, was klein und süß ist, könnt ihr statt Süßigkeiten auch mal Nüsse und Rosinen oder klein geschnittene Obststückchen genießen.
Achtet beim Einkauf von Kinderlebensmitteln auch auf die Verpackung. Gerade
bei den Süßigkeiten werden immer kleinere Produkte in immer mehr Verpackung als sogenannte Mini-Portionen angeboten, was alles andere als umweltfreundlich ist - und auch nicht gerade zum Teilen unter Geschwistern oder Freunden anregt.